Unser Vario 545 1


Unser Mobby!

Hier wollen wir Euch nun unseren Pössl Vario 545 vorstellen. Wir geben Euch eine allgemeine Beschreibung zu Ausstattung und Grundriss, was wir lieben gelernt haben, was uns aber auch nicht so gut gefällt.

Allgemeine Beschreibung

Der Pössl Vario 545 ist 5,41m lang, die Fiat Kastenwagen üblichen 2,05m breit und durch das Hochdach 3,12m hoch. Wir haben die 16 Zoll Alufelgen von Fiat gleich mitbestellt, sodass die Höhe gleich mal auf 3,15m angewachsen ist. Ist aber noch nicht nachgemessen, sondern auf theoretischen Angaben hochgerechnet.

Das Wohnzimmer

Für den Grundriss fange ich mal von vorne an. Der ist er mal Kastenwagen typisch. Das heisst die Fahrersitze sind drehbar und ergänzen damit den Wohnraum. Der Tisch ist, unserer Meinung nach, sehr groß und lässt sich zum Beifahrersitz hin verlängern. Gegenüber auch klassisch die Küche, hier sogar mit Dreiflammen Kocher. Durch die Windschutzscheibe und durch die große Schiebetür hat man einen wunderbaren Blick nach draußen. Das ist herrlich!

Und Platz zum Frühstücken ist auch reichlich vorhanden. Das einzige was uns bislang hier immer noch stört, ist die Rücksitzbank. Auf den Vordersitzen sitzt man eigentlich sehr gemütlich und bequem.

Auf der Rücksitzbank wird es uns aber nach einiger Zeit zu unbequem. Unserer Meinung nach müsste die Lehne irgendwie verstellbar sein. Die ist halt kerzengerade. Zum Essen und wenn Mitfahrer dabei sind, alles gut. Aber für Abends zum gemütlich rumflaggen, hmmmm. Da hilft nur ein kleines Kissen zwischen Fenster und Rücken und dann halt die Füße auf die Sitzbank. Aber die ist dafür etwas zu kurz (geht auch aber nicht anders bei der Fahrzeugbreite).

Ich will das jetzt an dieser Stelle nicht schlecht reden. Wir waren eine gemütliche Heckrundsitzgruppe gewohnt und mit der vergleichen wir.

Für das Wohnzimmer wäre noch zu erwähnen, dass das Raumgefühl enorm ist, wenn das Bett hoch geklappt ist und Licht durch das Heki kommt. Das ist schon sehr beeindruckend. Auch immer noch. Ist das Bett herunter geklappt, kann die Mima noch aufrecht unten durchlaufen. Ich muss hier etwas den Kopf einziehen. Aber alles kein Problem. Wichtig ist, die Sitzecke bleibt vollständig nutzbar, wenn das Bett herunter geklappt ist. Und das ist gerade im Winter wichtig, weil wir da das Bett schon frühzeitig herunter klappen, damit es da oben dann kuschelig warm ist. 🙂

Die Küche

In der Küche bringen wir wirklich alles unter. Der Stauraum hier ist wirklich Wahnsinn. Töpfe, kleine Schüsseln und French-Press passen in den Drehauszug (Bild folgt noch…). Der Apotheker Auszug ist auch groß. Öl, Essig, Wein, Gewürze, Nudeln. Alles möglich bringen wir da unter. Daneben die Besteckschublade.

Wobei wir ehrlich sagen müssen, dass alle drei Kochstellen eigentlich nicht gemeinsam genutzt werden können. Vielleicht liegt das aber auch an unseren großen Töpfen…

Gegenüber der Küche und hinter der Sitzbank ist dann nochmal ein großer Schubkasten, darüber der Kompressorkühlschrank und noch weitere Stauräume. Über eine Stufe – fast schon eine Treppe – geht es hoch ins Bad.

Das Bad

Das Bad ist hier quer über die komplette Fahrzeugbreite gebaut. Auf der eine Seite ist das Waschbecken, ein Spiegelschrank und darunter die Gasflaschen. Man selbst steht quasi in der Duschwanne und auf der gegenüberliegenden Seite ist dann die Toilette und ein großer Kleiderschrank. Das Bad kann durch eine Schiebetür zum Wohnraum abgetrennt werden.

Die Stockbetten

Hinter dem Bad – ebenfalls durch eine Schiebetür abtrennbar – gibt es dann noch 2 Stockbetten 🙂 Und die haben wir auch schon zu schätzen gelernt, obwohl wir nur zu Zweit unterwegs sind. Unten kann einer mal tagsüber schlafen, wenn er will, ansonsten liegen da meistens unsere Jacken 🙂 Oben ist ebenfalls ein toller Stauraum. Wir haben uns hier kleine Stoffboxen besorgt und bringen dort frische Handtücher etc. unter oder eben gebrauchte Wäsche. Das liegt alles gleich griffbereit da oben. Sehr praktisch!

Der Stauraum unter dem Bett

Unter dem Stockbett ist  noch eine große, ja man kann sagen, Garage. Dort kommt alles mögliche unter. Tisch, Stühle, Kleinkram, Werkzeug, Stand-Up-Paddel Boards etc. Damit wir mehr Ladefläche haben, vor allem für die SUP’s haben wir uns noch eine Pappelplatte zurecht gesägt.

Und im Winter passen super die Ski rein.

Unser Schlafzimmer (wir sagen auch manchmal Schlafmütze 🙂 )

Und geschlafen wird einen Stock höher im Hochdach. Das ist sensationelle 2,05 Meter lang und 1,70 Meter Breit. Da schläft es sich wirklich super. Wir haben zusätzlich noch eine Froli Bettunterfederung eingebaut. Um da hochzukommen gibt es zwei Varianten. Man nimmt die mitgelieferte Leiter, oder man kann auch über Rücksitzbank und die Küche nach oben krabbeln.

Unsere Ausstattung

Basisfahrzeug:

  • Fiat Ducato 2,2l und 150 PS
  • Auflastung auf 3,5 Tonnen
  • Mittlere Radstand 3,45 Meter (super wendig)
  • Länge 5,41 Meter und Breite 2,05 Meter
  • All-In Paket
    • 120 Liter Diesel Tank
    • ESP, ASR und Hill Holder
    • Klimaanlage
    • Beifahrer Airbag
    • Außenspiegel elektrisch
    • Beifahrersitz höhenverstellbar (sollte man auf jedenfall nehmen)
  • Radiovorbereitung und DVB+-Antenne im Außenspiegel
  • Alufelgen Fiat 16 Zoll
  • LED Tagfahrlicht
  • Tempomat

Wohnraum:

  • Stockbetten im Heck als Zubehör (Empfehlen wir, auch wenn man diese nicht benötigt. Super Ablageflächen)
  • Große Heki Dachluke
  • Gas Duo Control mit Crashsensor
  • Truma CP Plus
  • Markise
  • elektronische Zuziehhilfe der Schiebetür
  • elektrische Trittstufe
  • Winterpaket
  • 3 Wohnraumbatterien (je 95 Ah)

Nachträgliches Zubehör:

  • Radio Kenwood DDX 5016DAB
  • Rückfahrkamera Caratec Safety CS110BLA
  • Batteriecomputer
  • zusätzliche Steckdosen und Schalter (12V, USB)
  • Froli Bettunterfederung

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