Einbau Batteriecomputer – Testzuschnitt


Die Winterzeit ist da. Wir fahren zwar zwischen durch immer mal wieder weg, aber jetzt ist auch die Zeit, wo man endlich längst fällige Beiträge bearbeiten und veröffentlichen kann. Fangen wir mit einem Umbau aus meiner Zubehörliste an.

Weil wir einen Kompressorkühlschrank haben und wir nicht ganz genau einschätzen können, ob wir bei unserer Art des Reisens dann immer genügend Strom für den Kühlschrank haben, habe ich mich für den Einbau eines Batteriecomputers entschieden.

Durch ein Missverständnis bei der Bestellung haben wir im Vario 545 jetzt drei Batterien mit je 95 Ah Stunden drin. Also in Summe 285 Ah. Das ist ja eine ganze Menge und sollte rein vom Gefühl ja schon reichen. Verbaut sind die Batterien unter der Sitzbank und nehmen zumindest keinen zusätzlichen Platz weg. Allerdings sind Batterien natürlich schwer und nehmen grundsätzlich Zuladungsreserven weg. Wir lassen die 3 Batterien erst mal drin, vielleicht kann ich mir dadurch ja langfristig auch eine Solaranlage sparen. Gewicht werde ich mal beobachten und separat was dazu schreiben.

einbau_batteriecomputer

Beim Vario 545 bietet sich der Einbau eines Batteriecomputers über dem Kühlschrank an. Und das aus zwei Gründen. Hinter der Ablage wo jetzt der Basilikum steht 😉 ist eine Verblendung in die man schön Steckdosen und den Batteriecomputer einbauen kann. Zudem stelle ich mir an dieser Stelle vor, dass ich die notwendigen Leitungen dann ganz einfach runterführen und direkt unter die Sitzbank gehen kann.

Dort will ich dann den Messshunt einbauen. Dann kann ich mit dem Massekabel der Batterie direkt auf den Messshunt und muss nicht noch zusätzliche Kabel anfertigen lassen. Soweit zur Theorie.

Dazu muss der Kühlschrank komplett ausgebaut werden, damit ich an die Verblendung komme und die notwendigen Aussparungen vornehmen kann. Neben dem Batteriecomputer möchte ich gleich noch eine 12V Steckdose, eine Doppel USB-Steckdose mit je 2,5 A Ladestrom, sowie einen Schalter einbauen.

Doch bevor ich den Kühlschrank und die Verblendung ausbaue, zersäge ich doch lieber erst mal ein Reststück. Die gibt es für ca. 1 Euro in jedem Baumarkt. Da ist es nicht so schlimm, wenn das beim ersten Mal in die Hose geht. Also alles anzeichnen und dann mit Stichsäge und Dosenbohrer loslegen.

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Bis dahin sieht ja schon mal alles gut aus. Das Brett entspricht jetzt nicht genau den Maßen meiner Verblendung, aber das ist ja erst mal egal. Ob ich die Stichsäge dann wirklich verwende, weiss ich noch nicht. Da ist schon einiges an der Rückwand abgeblättert. Gut, man sieht das zwar nicht, aber glücklich bin ich damit nicht. Evtl. nehme ich mir die Zeit und mache das am Original dann mit der Laubsäge.

Beim Dosenbohrer war ich auch etwas zu vorsichtig. Ich habe ihn einen Nummer zu klein gekauft 😉 Also muss die Rundfeile im Nachgang herhalten und ich muss noch eine Nummer größer besorgen 😉 Aber nachdem alles angepasst ist, sieht das Ergebnis doch schon mal ganz gut.

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Und es war gut, dass ich alles zuerst mal ausprobiert habe. Denn ich habe mich tatsächlich vermessen. Man sieht es vor allem an der Steckdosenleiste. Die ist nicht mittig (oben und unten). Das lag daran dass ich zuerst unterstellt habe, dass der Batteriecomputer quadratisch ist. Ist er aber nicht! Und damit war meine Mitte falsch, weil ich diese am Battericomputer angezeichnet hatte und dort musste ich ebenfalls nacharbeiten … Wer sich die Bohrschablone vorher anschaut ist definitiv schlauer 🙂

Ich habe mich für einen Doppelwipp Schalter entschieden. Mit einem Schalter werde ich die 12V Dose und die USB Dosen ein- und ausschalten und der zweite Schalter ist Reserve. Wer weiss, was mir noch alles einfällt. Der Battiercomputer wird natürlich dauerhaft mit Strom versorgt. An der USB Dose fehlt noch eine s.g. Zwischenblende, die wird nachgeliefert. Die Schrauben sieht man später natürlich nicht mehr.

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